Eine der besten Schüler-Zeitungen in Deutschland

Podcast hören:

Wir haben eine Schüler-Zeitung besucht.
Die heißt:
Medard Kidz on the Blog.
Das ist eine Internet-Schüler-Zeitung.
Sie kommen aus Trier,
von der Medard Förderschule.
Dieses Jahr gehören sie
zu den besten Schüler-Zeitungen
in ganz Deutschland.
So fing es an:
Sie haben einen Landes-Preis gewonnen.
Das heißt:
Sie wurden die beste
Schüler-Zeitung im Land.
Das Land ist Rheinland-Pfalz.
Dann ging es weiter:
Sie haben einen Bundes-Preis gewonnen.
Das heißt:
Ein Preis für ganz Deutschland.
Das ist ein Preis für Innovation.
Also:
Für besonders neue Ideen.
Mit dem Preis bekommt die Schüler-Zeitung
tausend Euro.
Das ist besonders:
Der Preis geht an
nur eine Schule in ganz Deutschland.
Wir haben die Medard Kidz besucht.
Wir haben viel gelernt.

Schaut unser Video,
um mehr über die Medard Kidz zu lernen.
Hört den Podcast,
um zu hören,
wie unser Redakteur Patrick
von Schüler Nico interviewt wird.

Hier kommt ihr zum Bericht
von den Medard-Kidz
über uns.

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Eine der besten Schüler-Zeitungen in Deutschland

Die Medard Kidz on the Blog sind dieses Jahr eine der besten Schülerzeitungen in ganz Deutschland. Sie sind die Online-Zeitung der Medard Förderschule in Trier. Zuerst haben sie in Rheinland-Pfalz den Landes-Wettbewerb der Schülerzeitungen gewonnen. Auf Bundesebene haben sie dann den Sonderpreis „Ideen. Umsetzen.“ für Innovation gewonnen. Das ist ganz besonders, denn der Preis wird an nur eine Schule in ganz Deutschland vergeben. Er ist mit 1000€ dotiert. Wir haben die Redaktion der Medard Kidz besucht und gegenseitig viel gelernt.

Schaut unser Video, um über die Medard Kidz zu lernen.
Hört den Podcast, um zu hören, wie unser Redakteur Patrick von Schüler Nico interviewt wird.

Hier kommt ihr zum großen Bericht der Medard-Kidz über uns.


Wer kümmert sich drum? 10.000€ für Barriere-Freiheit im Moselstadion

Podcast hören:

Wir haben einen Bericht gemacht.
Der heißt:
„Barriere-Check: Moselstadion!“.
Das war letztes Jahr.
TACHELES war im Mosel-Stadion.
Das ist ein Stadion in Trier.
Reporterin Beate Macher
und Reporter Patrick Loppnow
waren da.
TACHELES hat Berichtet:
Es gibt viele Barrieren.
Es gibt auch große Barrieren.
Schlecht:
Beeinträchtigte Menschen
haben es dadurch schwer.
Die Barrieren hindern beeinträchtigte Menschen.
Diese Menschen können nicht selbst-ständig
im Stadion Spaß haben.
Denn:
Es gibt kein Dach für Rollstuhlfahrer.
Sie müssen im Regen sitzen.
Es gibt keine Schilder mit Bildern
oder mit Leichter Sprache.
Die Wege sind lang und schwer.
Die Toilette ist nicht höhen-verstell-bar.
Und es gibt noch mehr Probleme.

Im Mosel-Stadion spielt Eintracht Trier.
Das ist ein Fußball-Verein.
Die Fans von Eintracht Trier
haben den Bericht von uns gesehen.
Sie wollten sofort etwas tun.
Sie haben Geld gesammelt.
Damit wollen sie selbst
Probleme wegmachen.

Wie viel Geld haben die Fans gesammelt?
Was wollen sie damit machen?
Das fragen wir im Video.
Wir haben mit Raphael Acloque gesprochen.
Er ist Chef von einem Teil von den Fans.
Er gibt uns Antwort.

Die Stadt Trier hat den Bericht von uns
auch gesehen.
Der Stadt Trier gehört das Stadion.
Die Stadt ist verantwortlich:
Sie muss Probleme wegmachen,
wenn das möglich ist.
Die Stadt und die Fans
haben miteinander geredet.
Aber:
Sie haben auch manchmal
unterschiedliche Meinungen.

Wir haben mit der Bürgermeisterin von Trier gesprochen.
Sie heißt Elvira Garbes.
Sie ist verantwortlich für das Thema.
Wir haben sie gefragt:
Manche Dinge dauern lange. Warum?
Und:
Warum will sie sich nicht mit den Fans treffen?

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Wer kümmert sich drum? 10.000€ für Barriere-Freiheit im Moselstadion

Unser Bericht „Barriere-Check: Moselstadion!“ von vergangenem November hat große Wellen geschlagen. TACHELES hat damals mit Reporterin Beate Macher und Reporter Patrick Loppnow im Moselstadion Trier über Probleme berichtet: Kein Dach für Rollstuhlfahrer, die stattdessen im Regen sitzen müssen – schwierige Wege – keine Schilder mit Bildern oder Leichter Sprache – eine nicht höhenverstellbare Toilette – und vieles mehr.

Die Fanszene von Eintracht Trier wollte sofort etwas ändern. Die Fans haben Spenden gesammelt, um selbst Verbesserungen umzusetzen. 

Über die Höhe der Spenden und wofür das Geld genutzt werden soll, sprechen wir in diesem Video mit Raphael Acloque, Vorsitzender des Supporters Club Trier 2001.

Doch auch die Stadt Trier ist durch uns auf das Thema aufmerksam geworden. Der Stadt gehört das Stadion, sie ist für Verbesserungen eigentlich zuständig. Die Fans und die Stadt haben sich ausgetauscht, doch es gibt auch Meinungsverschiedenheiten. 

Wir haben mit Bürgermeisterin und Sozial-Dezernentin Elvira Garbes gesprochen. Im Video haben wir sie gefragt, warum wichtige Verbesserungen so lange dauern und warum sie sich nicht mit den Fans treffen wollte.


Leicht erklärt: Krieg in der Ukraine

Podcast hören:

In der Ukraine ist Krieg.
Die Ukraine ist ein Land
zwischen Europa und Russland.
Deutschland liegt in Europa.
Die Ukraine und Russland
sind von uns aus im Osten. 
Das ist rechts auf der Karte.
In der Ukraine gibt es etwa halb so viele Menschen
wie in Deutschland, nämlich 44 Millionen.
Die Ukraine ist aber 
fast doppelt so groß wie Deutschland.

An dem Krieg ist Russland Schuld.
Der Chef von Russland
hat die Ukraine angegriffen.
Er heißt Vladimir Putin.
Er regiert in Russland so,
wie er will.
Einige Russen sind gegen den Krieg.

Es wird sehr viel geredet über den Krieg.
Aber: Wir finden:
Es gibt zu wenige leichte Erklärungen.
Menschen mit Beeinträchtigung
verstehen oft nicht die Zusammenhänge.
Es gibt Wochen-Rück-Blicke.
Aber: Es gibt wenige aktuelle Nachrichten
in Leichter Sprache.
Und wenige Hintergründe.

Deswegen: Wir haben ein Interview gemacht.
Wir haben Fragen gestellt an Simon Schulze.
Er ist Politik-Wissenschaftler an der Uni Trier.
Das heißt:
Er forscht zum Thema Politik.
Er kennt sich besonders gut aus
mit Politik von Ländern
und mit Menschen-Rechten.
Er hat die Fragen von uns beantwortet.
Er hat sie so leicht wie möglich beantwortet.

In dem Video von uns lernt ihr mehr.

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Leicht erklärt: Krieg in der Ukraine

Politik-Forscher beantwortet unsere Fragen

In der Ukraine ist Krieg. Denn Russland führt einen offenen Angriffskrieg. Betroffen ist davon nicht nur die Ukraine mit ihren 44 Millionen Einwohnern und fast doppelter Größe von Deutschland, betroffen sind auch Europa und fast die ganze Welt.

Ein großes Problem ist aber: Beeinträchtigte Menschen können sich über das Thema bisher nur wenig informieren. Es gibt Wochenrückblicke, aber kaum aktuelle Nachrichten in leichter Erklärung oder sogar Leichter Sprache. Oft fehlen Hintergrund-Informationen.

Um für ein grundsätzlich besseres Verständnis zu sorgen, haben wir mit dem Politik-Wissenschaftler Simon Schulze von der Uni Trier gesprochen. Er kennt sich aus mit internationaler Politik und Menschenrechten. Die Fragen, die unsere Redaktion gesammelt hat, versucht er möglichst leicht zu erklären.

Schaut es euch an im Video, um selbst mehr zu lernen.


Fans sammeln Spenden für Barriere-Freiheit

Interview anhören:

Wir haben ein Video gemacht.
Das heißt:
Barriere-Check: Moselstadion!
Das war schon letztes Jahr im November.
Das Mosel-Stadion ist ein Stadion in Trier.
Da gibt es Veranstaltungen.
Da spielt ein Fußball-Verein aus Trier.
Er heißt: Eintracht Trier.

Bei unserem Besuch haben wir Probleme bemerkt.
Schlecht: Menschen mit Beeinträchtigung
können nicht einfach so
in das Stadion gehen und Spaß haben.
Es gibt verschiedene Probleme.
Das größte Problem:
Es gibt kein Dach für Rollstuhl-Fahrer
und wir haben im Regen gesessen.

Fans von Eintracht Trier
haben das Video von uns gesehen.
Sie wollen sofort helfen.
Sie sprechen mit der Stadt Trier.
Und sie sammeln Spenden.
Damit wollen sie selbst Lösungen besorgen.

Darüber haben wir gesprochen
mit einem Fan.
Er heißt Raphael Acloque.
Er gehört zu einer Gruppe von Fans.
Sie heißt Supporters Club Trier 2001.
Raphael ist da erster Vorsitzender.

Ihr seht in dem Video von uns,
was die Fans wollen und wie ihr helfen könnt.

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Fans sammeln Spenden für Barriere-Freiheit

In unserem Video „Barriere-Check: Moselstadion!“ haben wir so manches Problem bemerkt, das beeinträchtigte Menschen davon abhält, selbstständig das Trierer Stadion zu besuchen und dabei Spaß haben zu können. Allem voran saßen wir auf dem Rollstuhl-Platz im strömenden Regen, ohne Dach.

Fans der Eintracht haben unser Video gesehen und wollten sofort helfen. Sie sind in Gesprächen mit der Stadt Trier und sammeln auch Spenden, um selbst Lösungen beschaffen zu können.

Darüber haben wir mit Raphael Acloque gesprochen. Er ist erster Vorsitzender des Supporters Club Trier 2001.

Was die Fans vorhaben und wie ihr mitmachen könnt, seht ihr im Video.

Ungerecht? Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Die Erzählungen anhören:

Heute ist der
Welttag der sozialen Gerechtig-keit.
Das heißt:
Heute soll die ganze Welt
über das Thema sprechen.
Das Thema ist
soziale Gerechtig-keit.
Das heißt:
Alle sollen gerecht und fair
behandelt werden.
Aber: Das ist nicht immer so.
Unsere Redakteurinnen und Redakteure
finden die Welt nicht immer gerecht.
Lasst uns das gemeinsam ändern.
Wir wollen gemeinsam schaffen,
dass sich die Welt verbessert.
Wir wollen nicht übereinander reden.
Wir wollen miteinander reden.
Macht ihr da mit?

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Barriere-Check: Moselstadion!

Heute ist der Welttag der sozialen Gerechtigkeit. Unsere Reporter*innen finden die Welt nicht immer gerecht. Lasst uns gemeinsam anpacken, um etwas zum Guten zu ändern. Wir wollen miteinander statt übereinander reden. Macht ihr da mit?


Campino: Musik, Fußball, Inklusion

Podcast hören:

Wir haben mit Campino gesprochen.  
Campino ist Sänger.  
Er gehört zu einer Musik-Band.  
Sie heißt Die Toten Hosen.  
Das ist eine  sehr bekannte Band.  
Wir haben mit Campino  
über sehr viel gesprochen.  
Zum Beispiel über  
Musik,  
Fußball,  
Inklusion  
und sein neues Buch.  
Das heißt Hope Street.  
Das ist Englisch  
und steht für  
„Hoffnung“ und „Straße“.  
Es ist auch ein Straßenname.
Wir wollten wissen:  
Glaubt Campino,  
dass Inklusion zusammen-passt  
mit Sport und Musik?  
Warum ist es ihm wichtig,  
mit uns zu sprechen?  
Was hat es auf sich  
mit einem Lied von seiner Band?  
Das heißt:  
Lesbische, Schwarze, Behinderte.  
Wir danken sehr  
für das Gespräch.  
Schaut unser Video
oder hört unseren Podcast,
um mehr zu lernen.

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Campino, der Frontmann von Die Toten Hosen, im Gespräch über Punkmusik, Fußball, Inklusion und sein neues Buch „Hope Street“.
Was ist für Campino überhaupt Inklusion und passt das mit Musik und Sport zusammen?
Warum sind ihm unsere Themen wichtig?
Was hat es mit dem Lied „Lesbische, Schwarze, Behinderte“ auf sich?

Wir danken herzlich für die Möglichkeit zum Gespräch und den sehr interessanten Austausch!

Weihnachten + Wir gehen nicht auf den Weihnachtsmarkt!

Wir gehen dieses Jahr nicht
auf den Weihnachtsmarkt.
Eigentlich wollten wir ein Video machen:
„Barriere-Check: Weihnachtsmarkt!“.
Wir wollten testen:
Wie barriere-frei ist der Weihnachts-markt?
Aber:
Wir haben uns dagegen entschieden.
Wir wollen es nicht mehr.
Warum?
Das erklärt euch unser Reporter
Patrick Loppnow.

Als Alternative haben wir
eine Liste gemacht.
Sie soll allen helfen,
Feiern wie Weihnachten
inklusiver zu feiern.
Es sollen alle teil-nehmen können.
Alle Infos hier.
Außerdem haben wir euch
Advents-Grüße gemacht.
Habt eine frohe und gesunde
Weihnachts-Zeit!

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Eigentlich wollten wir diesen Winter einen „Barriere-Check: Weihnachtsmarkt!“ machen. Dann haben wir uns aber doch dagegen entschieden. Warum, das erklärt euch unser TACHELES-Reporter Patrick Loppnow.

Alternativ haben wir euch eine Check-Liste gestaltet. Sie kann helfen, dass ihr Feste wie Weihnachten inklusiver gestalten könnt. Alle Infos hier.

Außerdem haben wir Advents-Grüße aufgenommen.

Eine frohe und gesunde Weihnachtszeit wünscht TACHELES!


Barriere-Check: Moselstadion!

Podcast hören:

Text von Beate Macher

Es ist Samstag.
Ich bin im Moselstadion.
Das ist ein Stadion in Trier.
Ich gucke hier Fußball.
Eintracht Trier spielt hier.
Das ist der Fußball-Verein aus Trier.
Ich bin nicht alleine da.
Bei mir sind Kolleg*innen
von TACHELES –das inklusive Medien-Team.
Unter Anderem Patrick Loppnow.
Er ist der rollende Reporter von TACHELES.
Patrick sitzt im Rollstuhl.
Gemeinsam wollen wir schauen,
wie barriere-frei das Moselstadion ist.

Patrick und ein Begleiter sitzen
direkt neben dem Spiel-feld.
Da ist eine Laufbahn.
Gut: Das ist nah am Feld .
Schlecht: Sie sitzen eigentlich nicht.
Für den Begleiter
gibt es keinen Sitz.
Er muss stehen.
Sehr schlecht: Der Platz hat kein Dach.
Denn: Es regnet.
Es regnet viel.
Patrick hat einen Schirm
und einen Regen-Mantel.
Er wird trotzdem nass.

Nicht gut: Der Weg vom Park-platz
zum Sitz-platz ist lang.
Das ist umständlich.
Ihr seht es in unserem Video.
Wir haben von allem ein Video gemacht.
Das seht ihr auf Facebook
und YouTube.
Da seht ihr unseren Test.

Das Stadion gehört der Stadt Trier.
Die Stadt wäre verantwortlich
fürs Umbauen.
Die Eintracht macht im Stadion
ihr Spiele.
Ich habe nicht am Spiel-feld gesessen.
Ich habe auf der Tribüne gesessen.
Das war nicht leicht.
Es gibt viele hohe Treppen.
Ich bin nicht beeinträchtigt.
Aber ich bin nicht mehr jung.
Ich hatte also Probleme.

Übrigens:
Die Probleme haben beim Parken angefangen:
Es soll drei Park-plätze
für Behinderte geben.
Keiner davon war frei.
Auf einem Platz stand ein Auto
mit Behinderten-Ausweis.
Auf dem zweiten Platz stand ein Privat-Auto
ohne Behinderten-Ausweis.
Auf dem dritten Platz stand das Auto
der Security,
also dem Sicherheits-dienst.
Das fand ich nicht gut.

Angeblich haben Menschen mit Beeinträchtigung
keine Probleme im Stadion.
Das sagt Björn Berens.
Er ist Leiter der Geschäfts-stelle
bei der Eintracht.
Er sagt: Es kommen  
auch Besucher mit Beeinträchtigung,
die nicht Rollstuhlfahrer  
oder Rollstuhlfahrerinnen sind,
regelmäßig ins Stadion.
Wir haben ihn gefragt,
ob es Ansprech-partnerinnen
oder Ansprech-partner
für beeinträchtigte Menschen
im Stadion gibt.
Björn Berens hat uns gesagt,
dass man sich an die Menschen an der Kasse
oder das Organisations-Team
wenden kann.

Eins muss sich unbedingt verbessern:
die Behinderten-Toilette.
Gut: Es gibt eine Behinderten-Toilette.
Auch gut: Der Weg dahin.
Schlecht:
Die Toilette ist zu hoch.
Das Waschbecken auch.
Sie sind nicht höhen-verstellbar.  
Wer auf die Toilette will,
brauch Hilfe.
Das sagt auch
ein anderer Rollstuhl-fahrer,
den wir getroffen haben.

Auch beim Essen
war die Höhe ein Problem.
Es gab nur Steh-Tische.
Die sind zu hoch für Rollstuhl-fahrer.
Sie müssen ihr Essen
auf die Beine legen.
Das ist nicht gut.
Beeinträchtigte Menschen können nicht
selbstständig den Tag genießen.
Außerdem ist mir aufgefallen:
Es gab nirgendwo Leichte Sprache.
Das finde ich schlecht.
Für blinde Menschen
gab es auch keine Hilfen.
Björn Berens sagt:
Es gibt keine Angebote für Blinde.
Aber: In den letzten Jahren
hat niemand nach Angeboten gefragt.
Berens sagte danach:
Blinde Menschen
oder Menschen mit Seh-Problemen
können SVE-TV nutzen.
Das ist wie im Fernsehen.
Da wird das Spiel gezeigt.
Ein Kommentator erzählt über das Spiel.

Meine Zusammenfassung:
Es war im Moselstadion in Ordnung.
Aber es gibt einige Probleme.
Und es muss es einiges
verbessert werden.
Oft denken Menschen ohne Beeinträchtigung
nicht an Menschen mit Beeinträchtigung.
Ich glaube, das ist
im Moselstadion genauso.
Menschen ohne Beeinträchtigung
kennen die Probleme nicht.
Sie finden:
Treppen und Steh-Tische sind normal.
Wir fanden besonders schlecht:
das fehlende Dach
für Rollstuhlfahrer.
Das soll schnell jemand ändern.
Es ist nicht schön,
im Nassen zu sitzen. Oder?
Das macht keinen Spaß.
Liebe Stadt Trier:
Bitte denke an
Menschen mit Beeinträchtigung.
Sie wollen selbst-ständig sein.
Sie wollen im Trockenen sitzen.

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Barriere-Check: Moselstadion!

Wie barrierefrei und selbstständig können Beeinträchtigte in Trier Fußball schauen?

Text von Beate Macher

Es ist Samstagnachmittag – Zeit für Fußball. Eintracht Trier empfängt zuhause den FSV Salmrohr. Im Moselstadion Trier regnet es in Strömen. Das triste Wetter passt leider perfekt zum Spiel des SVE. Er unterliegt mit 1:2.

Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass ich bei einem Heimspiel der Eintracht dabei war. Mein Besuch hatte einen ganz besonderen Grund. Wir von „TACHELES – das inklusive Medien-Team“ wollten das Moselstadion nämlich genauer unter die Lupe nehmen. Wir wollten wissen, wie barrierefrei das Stadion ist. Aus diesem Grund habe ich unseren rollenden Reporter Patrick Loppnow begleitet und zusammen haben wir erlebt, wie es für einen beeinträchtigten Menschen ist, bei einem Fußballspiel dabei zu sein.

Das Stadion gehört übrigens der Stadt Trier. Diese wäre also auch für Umbauten oder ähnliches verantwortlich. Die Eintracht ist der Veranstalter, der dort seine Spieltage ausrichtet und gestaltet.

Wir waren mit einer kleinen Gruppe bestehend aus TACHELES-Reporter*innen unterwegs. Patrick hat sich mit einer Begleitperson das Spektakel vom Spielfeldrand aus angeschaut, denn auf der Tartanbahn befinden sich die für Rollstuhlfahrer*innen vorgesehenen Plätze. Gegen den Bereich an sich ist nichts einzuwenden, er ist immerhin nah an dem Geschehen, aber es gibt zwei große Nachteile: Zum einen sind die Plätze nicht überdacht, was an diesem Samstag im strömenden Regen ein wirklich großes Problem war. Die beiden wurden trotz Schirm und Regen-Cape nass, kalt war es noch dazu. Und zum anderen ist der Weg bis zu den Rollstuhlplätzen unnötig lang und umständlich. Wenn ihr wissen wollt, wie es Patrick auf dem Weg vom Parkplatz bis zu seinem Sitzplatz ergangen ist, dann schaut euch unser Video auf Facebook oder YouTube dazu an. Dort bekommt ihr Eindrücke von unserem Ausflug und erfahrt, wie es die Eintracht mit der Barrierefreiheit hält.

Im Gegensatz zu Patrick saß ich nicht in dem ebenerdigen Bereich, sondern auf der Tribüne und musste schmerzlich feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, da hoch zu kommen. In dem Stadion gibt es sehr viele hohe Treppen. Zwar bin ich nicht körperlich beeinträchtigt so wie Patrick, aber trotzdem nicht gut zu Fuß – das Alter eben. Ich hatte demnach so meine Probleme. Im Übrigen haben die Probleme eigentlich schon beim Parken begonnen. Es sollten drei Behindertenparkplätze zur Verfügung stehen. Leider waren alle belegt. Einer davon durch ein Auto mit Behinderten-Parkausweis. Die anderen durch einen Privatwagen ohne Ausweis und ein Platz durch das Auto der Security. Nicht gut.

Im Allgemeinen scheinen all diese Dinge, vom Parkplatz über das fehlende Dach bis zu den hohen Treppen, Menschen mit Beeinträchtigung aber nichts auszumachen, wie wir im Gespräch mit Björn Berens, dem Geschäftsstellenleiter von Eintracht Trier, gehört haben: „Auch einige Besucher mit Handicap, die nicht Rollstuhlfahrer sind, kommen regelmäßig ins Moselstadion“, sagt Berens. Wir wollten außerdem wissen, ob es im Stadion Ansprechpartner*innen für beeinträchtigte Menschen gibt. Er erklärte uns, dass die Besucher*innen sich bei Fragen oder Problemen gerne an das Kassenpersonal oder das Organisations-Team rund um den Spieltag wenden können.

An einem Punkt in Sachen Barrierefreiheit muss sich im Moselstadion aber auch noch etwas tun: die Behindertentoilette. Es gibt zwar ein Klo für Rollstuhlfahrer*innen und der Weg dorthin ist auch akzeptabel, aber es ist trotzdem nicht ganz unproblematisch. Das Waschbecken und das Klo selbst sind zu hoch und nicht höhenverstellbar. Manch einer braucht demnach Hilfe beim Gang zur Toilette. Das bestätigte uns auch ein anderer Rollstuhlfahrer, den wir im Stadion getroffen haben.

Ein ähnliches Problem mit der Höhe gibt es auch im Hinblick auf Essen. Im Bereich der Essenstände gibt es nur Stehtische. Für Rollstuhlfahrer*innen alles andere als geeignet. Sie müssen ihr Essen dann gegebenenfalls auf ihren Beinen ablegen. Abgesehen davon sind die Stände echt weit weg und die Begleiter*innen müssten am besten für die Rollstuhlfahrer*innen das Essen holen gehen. Selbstständig können die Beeinträchtigten also nicht unbedingt den Tag genießen.

Eine weitere Sache, die im Moselstadion fehlt, ist Leichte Sprache. Das hat mich persönlich sehr enttäuscht. Leichte Sprache ist eine besondere Schreibweise, die für Menschen mit Beeinträchtigung verständlicher ist. Das heißt: kurze Sätze, lange Wörter trennen und vor allem große Schrift verwenden. An der einen oder anderen Stelle wäre das hilfreich gewesen.

Mir ist bei meinem Besuch außerdem aufgefallen, dass es keine besonderen Hilfen oder Vorkehrungen für blinde Menschen gibt. Laut Berens sei dies bis jetzt auch noch nicht nötig gewesen. Er sagte: „Wir bieten keinen direkten Service für Personen an, die blind sind. In den letzten Jahren hat es hier aber auch nie eine Anfrage gegeben.“ Berens wies allerdings darauf hin, dass blinde Menschen oder Menschen mit Sehschwäche gerne die Audio-Übertragungen von SVE-TV nutzen können. Das ist eine Online-Übertragung des Spiels, ähnlich wie Fußball im Fernsehen, mit gewöhnlichem Kommentar.

Im Großen und Ganzen hatten wir eine gute Zeit im Moselstadion, allerdings hat sich gezeigt, dass es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt. Wie so oft werden auch hier Dinge zum Problem, die für Menschen ohne Beeinträchtigung selbstverständlich sind und einfach erscheinen – lesen, Treppen steigen, an Stehtischen essen etc.

Was uns an diesem Nachmittag aufgrund des Wetters besonders negativ aufgefallen ist, ist die fehlende Überdachung bei den Plätzen der Rollstuhlfahrer*innen. Da sollte sich dringend etwas ändern. Wenn Sie bei einem Fußballspiel im Nassen säßen, hätten Sie dann noch Spaß?

Also liebe Stadt Trier, bitte sorgt dafür, dass auch die Rollstuhlfahrer*innen eigenstständig, selbstbewusst und mit Freude Fußball gucken können und vor allem im Trockenen sitzen.


Spatenstich Töpferstraße

In Trier wird ein neues Haus gebaut.
Das ist für
Menschen mit Beeinträchtigung.
Und für die Lebenshilfe Trier.
Das Haus ist mitten in Trier,
in der Töpferstraße in Trier-Süd.
Schön: Das Haus ist mitten in der Stadt.
So sind Menschen mit Beeinträchtigung
mitten im Leben dabei.
Das freut Triers Ober-bürger-meister.
Er heißt Wolfram Leibe.
Er ist der wichtigste Politiker in Trier.
Er war zu Besuch.
Denn es war Spatenstich.
Das heißt:
Die Bau- arbeiten
haben angefangen.
Nächsten Sommer sollen
die neuen Bewohner einziehen.

Endlich wieder ein Zuhause!

In der Töpferstraße in Trier wird ein neues Wohnhaus gebaut. Es soll der Lebenshilfe Trier zur Verfügung stehen.

Die Bewohner freuen sich schon sehr, denn nach dem plötzlichen Auszug aus ihrem alten Zuhause mussten sie mehrmals umziehen. Jetzt können sie sich endlich wieder auf ein eigenes Zuhause freuen, wie man eindrücklich sieht. Nächsten Sommer soll es so weit sein.

Und das sogar in Nähe zur Innenstadt, also sozusagen mittendrin im Leben – denn so geht Inklusion.

Zum Spatenstich war auch Wolfram Leibe – Oberbürgermeister der Stadt Trier da.


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Illuminale 2021

Wir haben die Illuminale besucht.
Das ist eine Veranstaltung
in Trier.
Sie geht zwei Abende lang.
Es dreht sich alles um Licht.
Es geht also um schöne Beleuchtung.
Es war nicht alles barriere-frei.
Unser rollender Reporter Patrick Loppnow
hatte mit dem Roll-stuhl Probleme.
Aber wir haben es geschafft
an den Stand
der Tages-förder-stätte
der Lebens-hilfe Trier.
Für den haben
Menschen mit Be-einträchtigung
gebastelt.
Sie haben Lein-wände gestaltet.
Das sind Rahmen aus Holz
mit einer Fläche aus Stoff.
Darauf kann man malen
oder basteln.
Es sind 25 Lein-wände entstanden.
Zusammen waren sie
zwei Meter hoch und zwei Meter breit.
Das Material war ein Geschenk
von der Trier Tourismus und Marketing GmbH.
Das sind Leute,
die Werbung für Trier machen.
In unserem Video
lernt ihr mehr über das Projekt.

Wir haben die Illuminale 2021 besucht, die dieses Jahr an der Porta Nigra in Trier stattfand.

Es war nicht so ganz barrierefrei, aber wir haben es an den Stand der Tagesförderstätte der Lebenshilfe Trier gepackt. Für den haben beeinträchtigte Menschen künstlerisch gewerkelt.

Das Material hat die Trier Tourismus und Marketing GmbH Trier erleben dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Es sind 25 Leinwände auf einer 2×2 Meter großen Fläche daraus entstanden – schaut am besten selbst.


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