Zu wenige Menschen mit Beeinträchtigung: große Lücke im Bundes-Tag

Im Bundes-Tag sitzen Menschen, die Gesetze machen.
Aber: Viele Gruppen von Menschen sind im Bundes-Tag zu wenig vertreten.

Zum Beispiel:
Etwas weniger als jeder zehnte Mensch in Deutschland hat eine Schwer-Behinderung.
Das sind 9 Prozent.
Im Bundes-Tag haben nur 3 Prozent von den Mitgliedern eine Schwer-Behinderung.
Es müssten also drei·mal so viele sein.

Ist das ein Problem?
Manche sagen: Nein.
Denn: Die Mitglieder im Bundes-Tag können auch Politik machen für Menschen, die anders sind als sie selbst.
Andere sagen: Ja, das ist ein Problem.
Denn: Wenn die verschiedenen Gruppen von Menschen nicht so sehr dabei sind, dann fehlen auch die Themen von ihnen.
Es gibt die Gefahr, dass man sie schnell über·hört.

Quellen:
t-online.de
bpb
Deutschlandfunk
Brandnewbundestag

Special Olympics Saarland 2026 nationale Spiele

Vom 15. bis 20. Juni: die Special Olympics Deutschland-Spiele 2026.

Klicken, um zum Thema zu kommen:

Vorberichte:
1) Wo TACHELES berichtet
2) Die Spiele in Zahlen
3) Wer vertritt Trier?

vor Ort:
4) Erster Tag, Bostal-See
5) 3 Fragen an: Volunteers, See-Rettung, Polizei, …
6) Neues von den Leuten aus Trier
7) Fotos vom Rad-Sport
8) Fotos vom Reiten
9) Tisch-Tennis
10) Sieger-Ehrungen
11) Abschluss-Feier
12) hinter den Kulissen

Für die Vor·lese-Funktion:
Um selbst eine Stelle aus·zu·wählen,
Text mit der Maus markieren, Play > drücken

Hier seht ihr zuerst ein Video und Fotos von den ganzen Spielen:

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1) Wo TACHLES berichtet

Hier sind wir für euch unterwegs:
Montag – Bostalsee
Dienstag – Sankt Wendel
Mittwoch – Saarbrücken
Samstag – Abschluss-Feier Saarbrücken

2) Die Spiele in Zahlen

So viele Leute sind dabei:

13.000 (Drei-Zehn-Tausend):
So viele Menschen sind aktiv bei den Spielen dabei.

4.300 (Vier-Tausend-Drei-Hundert):
So viele Athletinnen und Athleten
sowie Unified-Teilnehmende
sind dabei.

27 (Sieben-Und-Zwanzig):
So viele Sport-Arten gibt es.

1.500 (Ein-Tausend-Fünf-Hundert):
So viele Trainerinnen und Trainer sind dabei.

2.500 (Zwei-Tausend-Fünf-Hundert):
So viele Helferinnen und Helfer sind dabei.

100.000 (Ein-Hundert-Tausend):
So viele Besuchende werden insgesamt erwartet.

Und ihr?
Seid ihr auch dabei?
Verfolgt die Seite hier von uns
und folgt uns auf Facebook und Instagram,
um alles mit zu bekommen!

3) Wer vertritt Trier?

Über vier-tausend Athletinnen und Athleten sind bei den Spielen dabei.
Diese Gruppen vertreten Trier:

Lebenshilfe Trier e.V.:
9 Teilnehmende im Bowling.
Vor einem Jahr in Mainz haben sie 3-mal Gold, 2-mal Silber und 1-mal Bronze geholt.

Lebenshilfe-Werke Trier:
16 Teilnehmende in Leicht-Athletik und Tisch-Tennis.
Ziel: Spaß haben, gute Stimmung, Mit·einander spüren.

4) Erster Tag: Bostal-See

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5) Drei Fragen an: …

3 Fragen an: die Volunteers (freiwillige Helferinnen und Helfer)

Als Sie gehört haben: Special Olympics kommt ins Saarland. Was dachten Sie da?
Wir wurden von unserer Arbeit gefragt: Wollt ihr mit·machen?
Da haben wir das erst mal im Internet ge·sucht, um mehr darüber zu lernen.

Was sind Ihre Aufgaben heute hier?
Wir haben auf·gebaut, die Strecke für Triathlon markiert und schauen, dass alle ohne Problem klar·kommen.

Was er·hoffen Sie sich von den Spielen?
Jede Menge Gaudi! Gute Laune, viele Emotionen, inklusives Mit·einander und viel Spaß.

TACHELES sagt Danke für die Antworten und wünscht viel Freude und Erfolg!

3 Fragen an: Nadine, Polizistin bei den Special Olympics Deutschland -Spielen.
Als Sie gehört haben: Special Olympics kommt ins Saarland. Was dachten Sie da?
Oha, das wird viel Arbeit!

Was sind Ihre Aufgaben heute hier?
Auf die Sicherheit schauen und darauf achten, dass keine Straft-Taten ge·macht werden, die uns als Polizei be·treffen.

Was er·hoffen Sie sich von den Spielen?
Dass es für uns ruhig bleibt und alle viel Spaß haben.

TACHELES sagt Danke für die Antworten und wünscht viel Freude und Erfolg!

3 Fragen an: Joachim, Volunteer (freiwilliger Helfer)

Als Sie gehört haben: Special Olympics kommt ins Saarland. Was dachten Sie da?
In Berlin habe ich Special Olympics das erste Mal ge·sehen. Bei den Welt-Spielen. Das war totaler Zufall. Ich war früher Erzieher. Jetzt bin ich Rentner. Da habe ich Zeit. Ich wollte also mit·machen.

Was sind Ihre Aufgaben heute hier?
Ich bin beim Triathlon, beim Fahrrad-Fahren. Da stehe ich am Wende-Punkt: Wo die Fahrrad-Fahrer die Richtung ändern müssen. Ich schaue, dass da alles funktioniert.

Was er·hoffen Sie sich von den Spielen?
Dass alle gesund bleiben.

TACHELES sagt Danke für die Antworten und wünscht viel Freude und Erfolg!

3 Fragen an: die Wasser-Retter vom DLRG

Haben Sie sich speziell auf die Menschen bei Special Olympics vor·bereitet?
Ja. Wir haben den Umgang extra ge·übt. Denn: Auf dem Wasser sind die Menschen ohne Betreuung, sie sind allein. Da kann es Probleme geben mit der Orientierung, mit langsamer Reaktion oder mit Panik. Mehr als bei den Bade-Gästen, die wir sonst hier haben. Deshalb haben wir das extra ge·übt.

Als Sie gehört haben: Special Olympics kommt ins Saarland. Was dachten Sie da?
Wir haben uns ge·freut, es ist etwas Besonderes. Es ist schön, so Spiele hier zu haben. Und die Menschen.

Was sind Ihre Aufgaben heute hier?
Wasser-Rettung und Sicherung. Wir schauen also, dass alles gut funktioniert auf dem See. Beim Segeln und beim Schwimmen vom Triathlon.

TACHELES sagt Danke für die Antworten und wünscht viel Freude und Erfolg!

Neues von den Trierern

Wir informieren euch über die Teilnehmer an Special Olympics aus Trier. Das Team von der @lebenshilfetrier habt ihr schon gesehen bei uns. Wie läuft es beim Team der @lebenshilfe_werke_trier_gmbh und @hofgut.serrig?

Die An·reise war am Montag. Es ging ins Hotel und dann zur Eröffnungs-Feier. Die ging sehr lang. Aber das Team fand sie sehr eindrucks·voll.

Am Dienstag hat das Team mit·gemacht bei Healthy Athletes. Das ist Englisch für: Gesunde Athleten. Sie haben ge·lernt über Ernährung, Zähne und viel mehr. Dann kamen die ersten Spiele im Tisch-Tennis.

Jetzt geht es in die nächsten Spiele. Das Team will vor allem einfach Spaß haben. Auch Leicht-Athletik ist dran. Die Stimmung ist gut.

7) Fotos vom Rad-Sport

8) Fotos vom Reiten

9) Tisch-Tennis

Den Sport Tisch-Tennis gibt es schon seit locker über 100 Jahren.

Seit den 1980er Jahren ist Tisch-Tennis bei Special Olympics dabei.

Über 150-Tausend Menschen auf der Welt sind Tisch-Tennis-Athleten bei Special Olympics.

Roll-Stuhl-Fahrer spielen meistens mit Fuß-Gängern gemeinsam.

Und unser Redakteur Heinrich hat sogar mal eine Gold-Medaille im Tisch-Tennis bei den Deutschland-Spielen 2012 ge·wonnen.

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10) Sieger-Ehrungen

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11) Abschluss-Feier

12) Hinter den Kulissen

Protest-Tag mit Demo 5. Mai + Partyzipation 2026

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Am 5. Mai ist ein großer Protest-Tag:
für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung.
Der Tag ist in ganz Europa.

In Trier: Seit einigen Jahren gibt es große Demos.
TACHELES berichtet.

Rund um die Demo gibt es auch immer eine inklusive Feier:
die PARTYzipation.
Das ist eine inklusive, barriere-arme Party.

Hier seht ihr Fotos und Videos.

Der „Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ wird seit einigen Jahren in Trier mit einer großen Demo begangen. TACHELES berichtet.

Außerdem seht ihr hier Fotos und Videos von der inklusiven PARTYzipation, die immer rund um den Protesttag stattfindet.

Viele Berichte: inklusives Magazin „MIT“ gemeinsam mit dem WochenSpiegel

Wir haben ein sehr großes Projekt gemacht:
Wir haben ein inklusives Magazin gemacht,
gemeinsam mit der Zeitung „WochenSpiegel“.
Das ist eine große Zeitung aus Trier, der Eifel und der Mosel-Region.

Einige Monate lang haben wir zusammen-gearbeitet.
Menschen aus beiden Redaktionen haben die Berichte Hand in Hand gemacht.
Es war ein richtig inklusives Mit·einander.
In den Berichten geht es um:
Inklusion und Teil·habe, Gespräche, Infos und vieles mehr.

Jetzt gibt es ein Magazin mit vielen Berichten von uns.
Und es gibt noch mehr Berichte:
Die kommen im normalen WochenSpiegel,
jetzt und in den nächsten Wochen und Monaten.

Hier lest ihr die Artikel in Leichter Sprache.
Wenn ihr zu einem Artikel springen wollt:
Klickt auf die Überschrift hier in der Liste.
Oder schiebt die Seite weit genug nach unten.

Die Artikel in Schwerer Sprache gibt es beim WochenSpiegel (hier klicken).

1) Bus-Test: Wie barriere-frei geht Bus-Fahren in Trier?
2) Wer darf über wen lachen? Wir fragen die Comedians: Tan Caglar und Chris Tall
3) Liste von wichtigen Wörtern rund um Inklusion
4) Behindert – beeinträchtigt – oder welches Wort soll ich dafür nutzen?
5) EU-Behinderten-Ausweis: Infos
6) Inklusive Sport-Angebote in Trier
7) Inklusions-Lotsen für Sport-Vereine
8) Gespräch mit Karl-Heinz Thommes (Ehren-Präsident von Special Olympics) und Guido Kirsch (Lebenshilfe Prüm)
9) Was machen die Lebenshilfe Werke Trier?

Bus-Test: barriere-frei?

Komm, wir fahren mit dem Bus

Für viele Menschen ist Busfahren normal.
Sie fahren jeden Tag mit dem Bus.
Zum Beispiel: Zur Arbeit oder nach Hause.

Wir machen einen Test.
Wir prüfen: Ist Busfahren in Trier barriere-frei?
Barriere-frei bedeutet:
Alle Menschen können den Bus gut nutzen.

Dabei sind Heike und Wolfgang.
Sie arbeiten im inklusiven Medien-Team TACHELES.
Das Team gehört zur Lebenshilfe Trier.

Alltag im Bus

Der Bus hält an der Haltestelle.
Die Türen gehen auf.
Viele Menschen steigen ein.
Andere steigen aus.
Alles geht schnell.

Für viele Menschen ist das normal.
Aber für Menschen mit Beeinträchtigung ist das oft schwierig.
Zum Beispiel für Menschen im Rollstuhl.

Heike und Wolfgang erleben das jeden Tag.
Ihre Erfahrungen sind unterschiedlich.
Manches klappt gut.
Manches klappt nicht gut.

Darum stellen wir eine Frage:
Wie barriere-frei ist Busfahren in Trier?

Die Idee für den Test

Wir wollen es genau wissen.
Darum machen wir einen Barriere-Check.
Das bedeutet:
Wir fahren mit dem Bus und schauen genau hin.

Wir machen zwei Fahrten.
Das zeigt nur einen Teil der Wirklichkeit.
Aber wir bekommen einen Eindruck.

Am Ende sagen wir:
Es kommt darauf an.

Gespräch mit den Stadtwerken

Nach unserem Test sprechen wir mit den Stadtwerken Trier.
Kurz sagt man: SWT.

Wir erzählen von unseren Erfahrungen.
Wir stellen Fragen.
Wir schauen uns auch einen Bus an.

Dort sehen wir:
So soll alles funktionieren.
Zum Beispiel die Rampe für den Rollstuhl.

Auch ein Vertreter vom Behinderten-Beirat Trier ist dabei.
Er heißt Gerd Dahm.

Der Weg zur Haltestelle

Es ist 17 Uhr.
Viele Menschen haben Feierabend.
Wir fahren vom Petrisberg los.
Unser Ziel ist der Hauptbahnhof.
Dann fahren wir weiter nach Trier-Süd.

Wir müssen einmal umsteigen.
Der Weg wirkt einfach.
Aber das stimmt nicht.

Schon der Weg zur Haltestelle ist schwierig.
Es gibt Stufen.
Es gibt Bordsteine.
Es gibt Gully-Deckel.

Für Wolfgang im Rollstuhl sind das Hindernisse.
Er fragt sich:
Komme ich zur Haltestelle?
Komme ich in den Bus?
Wer hilft mir?

Technik im Bus

Die Busse haben eine besondere Technik.
Sie sind niedrig gebaut.
Sie können sich absenken.
Es gibt eine Klapp-Rampe.

Aber Technik allein reicht nicht.
Die Rampe funktioniert nur gut,
wenn der Bus nah am Bordstein hält.
Oft stehen Autos im Weg.
Dann ist die Rampe sehr steil.
Wolfgang braucht dann Hilfe.

Der Weg zur Haltestelle ist anstrengend

Die Haltestelle ist etwa 200 Meter entfernt.
Der Weg geht über einen Parkplatz.

Heike schiebt Wolfgang.
Allein wäre es zu schwer für ihn.

Der Einstieg in den Bus

Der Bus kommt.
Wolfgang zeigt seinen Schwerbehinderten-Ausweis.
Das ist wichtig.
So sieht der Fahrer:
Er möchte mitfahren.

Heike drückt den Knopf an der Tür.
Die Tür geht auf.
Dann geht sie sofort wieder zu.

Vorne steigen viele Menschen ein.
Hinten wartet Wolfgang.

Die Tür geht noch einmal auf.
Ein Mann will helfen.
Er ist unsicher.
Er steht auf der Rampe.
Der Fahrer kommt nicht nach hinten.
Deshalb helfen wir.

Wolfgang erzählt:
Ein Helfer hat sich einmal verletzt.
Die Rampe ist auf seinen Arm gefallen.

Stress im Bus

Viele Menschen schauen zu.
Alle warten.
Die Situation ist stressig.

Die Stadtwerke sagen:
Für Hilfe muss Zeit sein.
Sicherheit ist wichtig.

Aber in Wirklichkeit ist es oft anders.
Die Menschen wollen schnell weiter.

Im Bus

Wolfgang kommt in den Bus.
Er fährt auf den Rollstuhl-Platz.
Aber der Bus fährt schon los.
Er muss sich festhalten.
Er steht nicht richtig.

Manchmal ist der Platz auch besetzt.
Zum Beispiel durch Taschen.
Oder durch andere Menschen.
Dann muss Wolfgang etwas sagen.

Beim Aussteigen

Beim Aussteigen ist wieder Stress.
Die Rampe muss ausgeklappt werden.
Viele Menschen gehen durch die Tür.

Wolfgang steigt aus.
Dann fährt der Bus sofort weiter.

Wolfgang sagt:
Manche Fahrer helfen.
Andere warten auf Hilfe von Fahrgästen.

Er sagt auch:
Es ist schade, wenn niemand hilft.
Für ihn ist das Gefühl wichtig.
Er muss warten.
Er ist auf Hilfe angewiesen.

Was ist echte Barriere-Freiheit?

Gerd Dahm sagt:
Barriere-frei bedeutet:
Man braucht keine Hilfe von anderen.
Das steht auch im Gesetz.
Aber in der Wirklichkeit ist das schwer.

Die Sicht der Busfahrer

Die Stadtwerke sagen:
Fahrer sollen helfen.
Wenn das nicht geht,
sollen sie andere Fahrgäste ansprechen.
Die Fahrer bekommen Schulungen.
Sie lernen den Umgang mit Rollstuhl und Rollator.
Trotzdem ist der Alltag schwierig.
Vor allem am Abend.
Viele Menschen wollen gleichzeitig einsteigen.
Der Fahrer muss nach hinten gehen.
Er muss die Rampe bedienen.
Vorne warten Menschen.
Sie wollen Tickets kaufen.
Das macht Druck.

Verantwortung im Alltag

Gerd Dahm sagt:
Die Verantwortung liegt nicht nur beim Fahrer.
Oft fühlen sich Menschen nicht zuständig.
Viele stehen da.
Aber niemand hilft.
Hilfe und Rücksicht müssen normal sein.
Menschen mit Behinderung wollen nicht immer fragen müssen.
Das ist anstrengend.

Wolfgang sagt:
Manchmal wird die Rampe nicht ausgeklappt.
Dann muss er erst fragen.
Im Bus ist oft wenig Platz.
Menschen stehen im Weg.
Dann kommt er nicht rein oder raus.
Für ihn ist das eine große Barriere.
Er muss sprechen.
Er muss erklären.
Er fällt auf.
Das möchte er nicht.

Umsteigen am Bahnhof

Wir kommen am Hauptbahnhof an.
Wir müssen zum nächsten Bus.
Es gibt viele Hindernisse.
Zum Beispiel Bordsteine und Gully-Deckel.
Viele Menschen sind unterwegs.
Es gibt viele Busse und viele Linien.
Das ist unübersichtlich.

Heike bleibt ruhig.
Sie kennt viele Wege.
Wenn sie unsicher ist, fragt sie andere Menschen.
Oder sie nutzt ihr Handy.

Informationen sind wichtig

Heike kann nicht lesen.
Trotzdem fährt sie allein Bus.
Aber das klappt nur,
wenn sie die Strecke kennt.
Neue Orte sind schwierig.
Fahrpläne sind oft schwer zu verstehen.
Blinde Menschen können sie oft nicht nutzen.

Man kann bei den Stadtwerken anrufen.
Dort bekommt man Hilfe:
0651 717-273.
Das geht zu jeder Uhr-Zeit, auch nachts.

Auch Apps zeigen Verbindungen an.
Aber nur, wenn man sie kennt und nutzen kann.

Die zweite Fahrt

Wir erreichen den nächsten Bus rechtzeitig.
Viele Menschen steigen aus.
Es ist eng.
Taschen stoßen gegen Wolfgang.

Ein Mann hilft sofort.
Er klappt die Rampe aus.
Der Einstieg klappt gut.
Beim Aussteigen wartet Wolfgang wieder.
Dann hilft jemand.

Unser Ergebnis

Wir kommen am Ziel an.
Wir merken:
Es kommt darauf an:
ob die Technik funktioniert,
ob Menschen helfen,
ob Informationen verständlich sind.

Und es kommt darauf an,
ob Menschen Rücksicht nehmen.

Hilfe soll früh kommen.
Nicht erst nach langem Warten.

Was bedeutet Barriere-Freiheit?

Barriere-Freiheit ist mehr als Technik.
Und mehr als Regeln.

Barriere-Freiheit entsteht jeden Tag neu.
Durch das Verhalten von Menschen.
Durch Aufmerksamkeit.
Und durch Respekt.


Wer darf über wen lachen?

Humor für alle.

Humor ist für alle Menschen wichtig.
Humor verbindet.
Humor kann Barrieren abbauen.
Komiker Chris Tall sagt:
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Alle sollen mitreden dürfen.
Deutschland ist bunt.
Das ist gut so.

Komiker Tan Caglar sitzt im Roll-Stuhl.
Er hatte früher keinen Roll-Stuhl.
Er sagt:
Jeder soll über jeden Witze machen dürfen.
Aber: Die Witze sollen Respekt haben.

In Schwerer Sprache lest ihr das beim WochenSpiegel.

In Leichter Sprache lest ihr das Gespräch mit Tan Caglar hier:

Ein Witz und eine wichtige Frage

Auf einer Bühne sagt ein Komiker:
„Sind Rollstuhl-Fahrer hier? 
Bitte mal auf·stehen.“

Viele Menschen lachen.
Aber: Das ist mehr als nur ein Witz.
Es ist die Frage:
Wie darf man Humor verstehen?

Diesen Witz machen zwei Komiker bei ihren Auftritten.
Sie heißen: Chris Tall und Tan Caglar
Deshalb: Das Team vom inklusiven MIT-Magazin wollte genau nach·hören.

Wir haben also mit beiden gesprochen.
Es ging um wichtige Fragen:

  • Wie funktioniert Inklusion in der Comedy?
    Inklusion bedeutet: Alle Menschen können überall mitmachen.
  • Welche Verantwortung haben Komiker?

Es geht auch um diese Fragen:
Wann ist ein Witz nur eine Provokation?
Wann schließt ein Witz Menschen aus?
Wie kann Humor Türen öffnen statt Türen zu schließen?

Achtung: Schwierige Themen im Text

In diesem Text geht es auch um psychische Krankheiten.
Zum Beispiel um Depressionen.

Vielleicht machen dich diese Themen traurig oder belasten dich.
Dann kannst du eine Pause machen.
Oder du holst dir Hilfe.

Hier bekommst du Hilfe am Telefon:

0800 11 10 111
0800 11 10 222

Die Beratung ist kostenlos.

Wer darf über wen lachen?

Tan Caglar spricht über Humor und Grenzen

Tan Caglar ist Comedian.
Er macht Witze auf der Bühne.

Er spricht über diese Fragen:

  • Wer darf über wen Witze machen?
  • Wo sind die Grenzen von Humor?
  • Was hat er selbst erlebt?

Tan Caglar sitzt im Rollstuhl.
Der Weg in den Rollstuhl war für ihn sehr schwer.
Er bekam eine starke Depression.

Im Gespräch spricht er offen darüber.

Frage: Wer darf über wen lachen?

Viele Menschen streiten darüber:
Darf man über alles Witze machen?
Oder gibt es Grenzen?

Tan Caglar sagt:

Man darf den Humor nicht einfach verbieten.
Er findet: Erst einmal darf jeder über alles sprechen.

Aber: Manchmal wird es schwierig.
Wenn er als Zuschauer merkt:
Da redet jemand über ein Thema, das er oder sie gar nicht kennt.
Oder jemand macht sich über Menschen lustig statt über eine Situation.

Schlimm ist für ihn:
Witze über eine Person, die sich nicht wehren kann.
Dann ist es für ihn nicht mehr lustig.

Frage: Darfst du als Rollstuhl-Fahrer mehr Witze machen als andere?

Tan Caglar sagt:

Nein.
Nur weil ich selbst betroffen bin, darf ich nicht mehr.

Es ist eine Kunst.
Die Zuschauer sollen denken:
„Wir dürfen darüber lachen.“
Und sie sollen kein schlechtes Gewissen haben.

Ich sitze selbst im Rollstuhl.
Das hilft manchmal. 
Die Menschen haben dann weniger Angst zu lachen.
Aber wichtig ist vor allem:
Welche Haltung steckt hinter dem Witz?

Frage: Hat sich dein Humor verändert?

Tan Caglar sagt:

Ja.
Am Anfang wollte ich immer stark wirken.
Ich wollte keine Witze über mich selbst machen.

Andere haben mir gesagt:
„Mach das nicht. 
Sonst haben die Leute nur Mitleid.“

Diese Angst war aber schnell weg.
Ich will: Leute sollen lachen.
Ich habe gemerkt:
Nur wenn ich über mich selbst lachen kann,
können andere mit·lachen.

Frage: Achtest du darauf, dass deine Auftritte barriere-frei sind?

Barriere-frei bedeutet:
Auch Menschen mit Beeinträchtigung können überall gut hinkommen.

Tan Caglar sagt:

Ja, das ist mir sehr wichtig.

Ich bekomme oft Nachrichten von Menschen mit Behinderung.
Sie schreiben:
„Wir haben keinen Platz mehr bekommen.“

Oft gibt es nur sehr wenige Rollstuhl-Plätze.
Das ist traurig.
Vor allem, weil ich im Rollstuhl auftrete.

Das liegt manchmal an dem Ort, wo der Auftritt sein soll.
Viele Theater und Hallen sind alt.

Oder: Veranstalter bieten nur schlechte Lösungen an.
Rollstuhl-Fahrer sitzen dann am Rand.
Oder sie müssen weit weg sitzen von ihren Begleit·Personen.
Das fühlt sich an wie Ausgrenzung.

Man könnte die Plätze besser im Publikum verteilen.

Es hat sich schon etwas ver·bessert.
Aber im Vergleich zu anderen Ländern: Es gibt noch viel zu tun.
Auch in den Gesetzen und in der Politik.

Frage: Du sitzt im Rollstuhl, seit du 25 Jahre alt bist.

Du sprichst offen über Depressionen.
Wie war diese Zeit für dich?

Tan Caglar sagt:

Ich hatte vier oder fünf Jahre lang eine schwere Depression.

Ich habe mich komplett zurück·gezogen.
Ich wollte keine Menschen treffen.
Ich bekam Panik.

Nichts hat mir Spaß gemacht.
Alles fühlte sich grau an.

Ein Warn-Zeichen war dieser Gedanke:
Ich habe angefangen zu vestehen,
warum manche Menschen nicht mehr leben wollen.

Da wusste ich:
Jetzt muss etwas passieren.

Frage: Woran merkt man, dass es mehr ist als nur eine schlechte Phase?

Tan Caglar sagt:

Wenn dieser Zustand viele Wochen bleibt.

Wenn man morgens aufwacht und denkt:
„Wie soll ich diesen Tag schaffen?“

Schlafen war für mich das Beste.
Dann musste ich nicht denken.

Abends war ich sehr müde.
Auch wenn ich gar nichts gemacht hatte.

Frage: Was hat dir geholfen?

Tan Caglar sagt:

Meine Eltern haben mir sehr geholfen.
Und Rollstuhl-Basketball.

Der Sport hat mir Struktur im Alltag gegeben.
Ich bekam Anerkennung
und mehr Selbst·wert-Gefühl.

Ich dachte zuerst:
Alles ist vorbei.

Und plötzlich: Ich stand wieder vor Menschen.
Die Menschen haben mich gefeiert.

Comedy kam erst später.
Da ging es mir wieder besser.

Tan Caglar sagt über Humor:

Humor kann Menschen verbinden.
Aber nur, wenn er ehrlich gemeint ist.

Grenzen sind oft nicht auf·geschrieben.
Aber: Man kann sie fühlen.

Er sagt:
Wenn wir zusammen lachen können,
ohne jemanden zu verletzen,
dann funktioniert Humor gut.

Wer hat das Gespräch geführt?

  • Nico Lautwein (WochenSpiegel)
  • Robert Syska (WochenSpiegel)
  • Martina Faßbender (TACHELES)

Hintergrund: Wer ist Tan Caglar?

Tan Caglar ist deutsch und türkisch.

Er wurde geboren mit Spina bifida.
Das ist eine Krankheit am Rückenmark.

Er spielte schon immer gern Basketball.
Mit 18 Jahren war er in einer Liga für Eintracht Hildesheim.

Mit 25 Jahren kam er in den Rollstuhl.
Wegen Depressionen zog er sich zurück für zwei Jahre.

Im Jahr 2009: Er begann mit Rollstuhl-Basketball.
Er spielte sechs Jahre als Profi bei Hannover United.
Später spielte er bei den Baskets 96 Rahden.
Er war auch im erweiterten Kader der deutschen National-Mannschaft.

Seit 2012 setzt er sich für Inklusion ein.
Er moderiert Veranstaltungen.
Er hält Vorträge.

Er arbeitete auch als Model.
Er war das erste Model im Rollstuhl bei der Berliner Fashion Week (Berliner Mode-Woche)
Das ist eine sehr berühmte Mode-Schau.
Das war im Jahr 2016

Ab 2017 wurde er bekannt als Komiker. 
Er macht eigene Programme auf der Bühne.
2018 hat er dafür einen Preis bekommen.
Den Preis hat das Publikum so gewollt.
Er heißt: Stuttgarter Besen.

Seit 2021 arbeitet er auch als Schauspieler.
Zum Beispiel in Fernseh-Serien von der ARD.
Bei „In aller Freundschaft“ war er der erste Arzt im Rollstuhl.
Er spielte auch schon in Folgen vom „Tatort“.

Er macht einen Podcast.
Und seit Mai 2023 moderiert er die Fernseh-Reihe „Selbst·bestimmt“.


Wichtige Wörter bei Inklusion

Was heißt:
Barriere,
Leichte Sprache,
Nach·teils-Aus·gleich
und so weiter?
Das könnt ihr lesen in der Liste beim WochenSpiegel.

Die EU hat einen eigenen Behinderten-Ausweis ge·plant.
Wie steht es um die Pläne?
Wir haben es euch auf·geschrieben beim WochenSpiegel.


Behindert – beeinträchtigt – welches Wort ist richtig?

Das Wort „behindert“ ist seit vielen Jahren das offizielle Wort.
Es ist zum Beispiel in Gesetzen und der Politik drin.
Manche Menschen finden es schlecht.
Andere Menschen wollen das Wort extra nutzen, damit es wieder normal wird.
Es gibt viele Alternativen.
Weit bekannt ist: „beeinträchtigt“.
Viele Betroffene mögen: „Mensch mit Beeinträchtigung“.
Denn: Das rückt den Mensch in den Blick.
Es gibt auch: „Mensch mit Unterstützungs-Bedarf“.
Das zeigt: Es geht um Unterstützung.
Man darf nur nie vergessen: Wichtig ist der Mensch.


EU-Behinderten-Ausweis

Ein Ausweis für ganz Europa

Die Europäische Union macht einen neuen Ausweis.
Kurz sagt man: EU.

Der Ausweis ist für Menschen mit Beeinträchtigung.
Er heißt: EU-Behinderten-Ausweis.

Mit diesem Ausweis können Menschen zeigen:
Ich habe eine Behinderung.

Das soll in allen Ländern der EU gelten.

Warum ist der Ausweis wichtig?

Viele Menschen reisen in andere Länder der EU.
Zum Beispiel für Urlaub oder einen Besuch.

Bis jetzt gibt es ein Problem:
Jedes Land hat eigene Ausweise.
Diese Ausweise sehen unterschiedlich aus.

Oft werden sie im Ausland nicht anerkannt.
Oder nur teilweise.

Das macht vieles schwierig.

Was soll sich ändern?

Der neue EU-Behinderten-Ausweis soll helfen.

Der Ausweis gilt in allen EU-Ländern.
Menschen mit Behinderung können damit leichter zeigen:
Ich habe eine Behinderung.

Sie sollen dann ähnliche Vorteile bekommen wie Menschen im jeweiligen Land.

Welche Vorteile gibt es?

Mit dem Ausweis können Menschen zum Beispiel:

  • weniger Eintritt bezahlen
  • kostenlos Eintritt bekommen
  • schneller Zugang bekommen
  • Hilfe von Assistenz-Personal bekommen
  • Vergünstigungen bei Bus, Bahn oder anderen Angeboten bekommen
  • Vergünstigungen bei Kultur und Freizeit bekommen

Diese Angebote sind nicht überall gleich.
Jedes Land entscheidet selbst, wie viele Vorteile es gibt.

Park-Ausweis für ganz Europa

Es gibt auch einen neuen Park-Ausweis.

Dieser Ausweis ist für Menschen mit Behinderung, die mit dem Auto fahren.

Mit dem Ausweis dürfen sie auf Behinderten-Parkplätzen parken.

Der neue Park-Ausweis soll in allen EU-Ländern gleich aussehen.
So wird er überall besser erkannt.

Wer hat das beschlossen?

Wichtige Gruppen in der EU haben das beschlossen.

Dazu gehören:

  • das Europäische Parlament
  • der Rat von der Europäischen Union

Das war im Jahr 2024.

Diese Gruppen haben Regeln gemacht.
Diese Regeln sind die Grundlage für die neuen Ausweise.

Wann kommt der Ausweis?

Der Ausweis kommt nicht sofort.

Frühestens ab dem Jahr 2028 können Menschen ihn nutzen.

Was bleibt gleich?

Jedes Land entscheidet weiter selbst:

  • Wer als Mensch mit Behinderung gilt
  • Welche Regeln dafür gelten

Das heißt:
Die Länder prüfen weiterhin selbst den Behinderten-Status.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Regeln wurden im November 2024 veröffentlicht.
Danach haben die Länder Zeit:

Zuerst etwa zweieinhalb Jahre.
In dieser Zeit passen sie ihre Gesetze an.

Danach haben sie noch einmal etwa dreieinhalb Jahre Zeit.
In dieser Zeit setzen sie alles um.

Mehr Informationen

Mehr Informationen gibt es im Internet:
auf der Seite vom Europäischen Rat.

Hier ist die Adresse:
www.consilium.europa.eu/de/policies/european-disability-card/


Inklusiver Sport in Trier

Es gibt einen inklusiven Lauf-Treff in Trier. Das ist vom Verein: Silvester-Lauf Trier. Der Treff ist einmal im Monat im Mosel-Stadion Trier. Einmal im Jahr gibt es ein großes Event.

Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten für inklusiven Sport. Das findet ihr beim WochenSpiegel.


Inklusions-Lotsen

Es gibt so genannte Inklusions-Lotsinnen und Inklusions-Lotsen.
Die helfen Sport-Vereinen.
Die Vereine sollen so mehr Menschen mit Beeinträchtigung auf ·nehmen. 

Das Problem ist oft:
Die Hallen sind nicht barriere-frei.
Auch: Die Vereine haben keine Erfahrung mit Inklusion.

Die Lotsin für Trier und die Eifel heißt: Bettina Wilwers.

Sie will: Vereine sollen Inklusion einfach mal probieren.
Sie bekommen dafür fünf-hundert Euro als Hilfe vom Sport-Bund Rhein-Land.

Kontakt per E-Mail:
Bettina Wilwers
b.wilwers@silo.lsbrlp.de


Viele Berichte: inklusives Magazin „MIT“ gemeinsam mit dem WochenSpiegel

Über mehrere Monate haben wir an einem großen Projekt gearbeitet: Gemeinsam mit dem WochenSpiegel haben wir das inklusive Magazin „MIT“ erstellt. Es beinhaltet Berichte, Interviews und Einblicke aus der Region Trier-Eifel-Mosel zum Themenbereich Inklusion und Miteinander.

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Redaktionen lief inklusiv und auf Augenhöhe, Hand in Hand. Die Berichte erscheinen nun im Sondermagazin sowie in den WochenSpiegel-Ausgaben der nächsten Wochen und Monate.

Hier bei uns sind die Berichte in Leichter Sprache zu lesen.

In schwerer („normaler“) Sprache stehen die Berichte auf den Seiten des WochenSpiegels (hier klicken).


Thommes und Kirsch

Über ihre Erfahrungen und Meinungen erzählen:
Karl-Heinz Thommes, Ehren-präsident von Special Olympics RLP und
Guido Kirsch, Lebenshilfe Prüm.

Sie reden über verschiedene Themen.
Sie sagen: Es gibt gelebte und nicht-gelebte Inklusion.

Gelebte Inklusion ist dann, wenn Teilhabe wirklich da ist.
Nicht-gelebte Inklusion ist, wenn Teilhabe nur auf dem Papier steht.

Thommes und Kirsch sagen, gelebte Inklusion braucht es überall, auch zum Beispiel in KiTas und im Sport.
Denn: Da kommen Menschen zusammen.
Sie sagen: Inklusion ist gut, wenn sie allen klar ist und man nicht mehr darüber reden muss.

Das ganze, lange Gespräch findet ihr beim WochenSpiegel.


Die Lebenshilfe Werke Trier

Es geht um die Lebenshilfe-Werke Trier.
Der Chef ist Herr Herz.
Er hat in einem Gespräch erzählt:
Was die Werke sind und was er will.

Er sagt: Es geht nicht mehr um Abtrennung und Schutz.
Es geht um Teilhabe an der Arbeit und am Leben.
Dafür möchte er mehr Möglichkeiten bieten, vor allem auch für Bildung.
Er möchte auch junge Menschen ohne Ausbildung ansprechen.
Und es soll mehr Arbeit außerhalb der Werkstatt geben.

Das ganze, lange Gespräch findet ihr beim WochenSpiegel.


Wir ziehen um! Lebenshilfe Werke Trier ab April 2026

Ende März bis Mitte April 2026:
Wir ziehen um.

In dieser Zeit:
Wir werden kaum Berichte machen können.
Vielleicht antworten wir langsamer.

Sobald alles wieder läuft:
Ihr hört wieder von uns.

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TACHELES-Ausstellung: „Warum so kompliziert?“

Bunte Grafik mit Fotos in Form des TACHELES-Logos und dem Titel: Warum so kompliziert? Werbung für die Ausstellung mit Event am 13.03.

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Tach von TACHELES!

Besucht unsere Ausstellung: „Warum so kompliziert?“.
Für fünf Jahre waren wir das Medien-Team von der Lebenshilfe Trier und hatten eine Förderung von Aktion Mensch.
Auch vorher waren schon Reporter aktiv.
Aber mit der Förderung sind wir erst ein richtiges Medien-Team geworden.

Diese Förderung hört im März auf.
Wir haben dann die maximale Länge für eine Förderung erreicht, länger geht bei Aktion Mensch nicht.
Außer, wir würden uns ganz neu erfinden und das wollen wir nicht. 

Zum Abschluss von dieser Zeit machen wir nun die Ausstellung.
Ihr seht hier:
Erfahrungen, Erlebnisse, Sammlungen, Fotos und vieles mehr von uns.
Erlebt die Geschichte von TACHELES und wie die Redaktion zusammen·arbeitet.
Macht mit bei Spielen: Was brauchen wir alles für einen Film-Dreh?
Wie kommen wir überhaupt zu einem Beitrag und wie machen wir das?

Lernt die Geschichte von TACHELES kennen und sprecht mit uns über viele Themen:
Inklusion in den Medien,
Schwierigkeiten bei einem inklusiven Medien-Team,
die Arbeit von TACHELES und vieles mehr.

Am Freitag, 13.03:
Viele interessante Gäste sprechen auf der Bühne.
Bei Live-Interviews zeigen wir:
So machen wir Berichte
Gleich·zeitig: Wir reden über spannende Inhalte.

Mit dabei sind Gäste aus Politik, Sport, Kultur, Selbstvertretung, Medien und mehr.
Unter anderem:

  • Ellen Kubica, Landes-Behinderten-Beauftragte Rheinland-Pfalz
  • Max Hahn, Familien-Minister von Luxemburg
  • Britta Weizenegger, Bürger-Meisterin von Trier
  • Heiko Reppich, Vorstand des Lebenshilfe Trier e.V.
  • Martin Herz, Geschäfts-Führer der Lebenshilfe Werke Trier GmbH
  • Robert Syska, Redaktionsleiter des WochenSpiegels
  • Nina Hagedorn und Francisco Galante, Special Olympics Rheinland-Pfalz
  • David Fuchs, Kulturgraben e.V.
  • Rebekka Auer, Leiterin vom Projekt „Selbstvertretung“

Um 18 Uhr führen wir durch die Ausstellung.
Um 19 Uhr beginnt das Bühnen-Event.

Der Ort ist das „Kafé Südachse“ vom Kulturgraben e.V.,
Saarstraße 9, Trier.

Wir bemühen uns:
Die Ausstellung soll barriere-arm für alle sein.
Es gibt auch einen flachen Seiten-Eingang rechts am Gebäude.

Wir freuen uns auf euch!

TACHELES-Ausstellung: „Warum so kompliziert?“

Tach von TACHELES!

Besucht unsere Ausstellung: „Warum so kompliziert?“. Für fünf Jahre waren wir das Medien-Team von der Lebenshilfe Trier und hatten eine Förderung von Aktion Mensch. Auch vorher waren schon Reporter aktiv. Aber mit der Förderung sind wir erst ein richtiges Medien-Team geworden.

Diese Förderung hört im März auf. Wir haben dann die maximale Länge für eine Förderung erreicht, länger geht bei Aktion Mensch nicht. Außer, wir würden uns ganz neu erfinden und das wollen wir nicht. 

Zum Abschluss von dieser Zeit machen wir nun die Ausstellung. Ihr seht hier: Erfahrungen, Erlebnisse, Sammlungen, Fotos und vieles mehr von uns. Erlebt die Geschichte von TACHELES und wie die Redaktion zusammen·arbeitet. Macht mit bei Spielen: Was brauchen wir alles für einen Filmdreh? Wie kommen wir überhaupt zu einem Beitrag und wie machen wir das?

Lernt die Geschichte von TACHELES kennen und sprecht mit uns über viele Themen: Inklusion in den Medien, Schwierigkeiten bei einem inklusiven Medien-Team, die Arbeit von TACHELES und vieles mehr.

Am Freitag, 13.03: Viele interessante Gäste sprechen auf der Bühne. Bei Live-Interviews zeigen wir, wie wir Berichte machen und reden gleichzeitig über spannende Inhalte. Mit dabei sind Gäste aus Politik, Sport, Kultur, Selbstvertretung, Medien und mehr. Unter anderem:

  • Ellen Kubica, Landes-Behinderten-Beauftragte Rheinland-Pfalz
  • Max Hahn, Sozialminister von Luxemburg
  • Britta Weizenegger, dann Bürgermeisterin von Trier
  • Heiko Reppich, Vorstand des Lebenshilfe Trier e.V.
  • Robert Syska, Redaktionsleiter des WochenSpiegels
  • Nina Hagedorn und Francisco Galante, Special Olympics Rheinland-Pfalz
  • Rebekka Auer, Leiterin vom Projekt „Selbstvertretung“
  • und einige mehr.

Um 18 Uhr führen wir zunächst durch die Ausstellung.
Um 19 Uhr beginnt das Bühnen-Event.

Der Ort ist das „Kafé Südachse“ vom Kulturgraben e.V.,
Saarstraße 9, Trier.

Wir bemühen uns:
Die Ausstellung soll barriere-arm für alle sein.

Wir freuen uns auf euch!


Weihnachts-Karten für Senioren

TACHELES hat eine Tradition:
Wir schreiben Karten an Seniorinnen und Senioren,
immer für Weihnachten.
Die Karten sind für alte Menschen, die sonst einsam sind.
Die Menschen haben keine Familie oder bekommen wenig Besuch.
Sie leben in Senioren-Zentren.

Wir wollen: Jeder soll sich an Weihnachten besser fühlen.
Die Menschen sollen wissen: Sie sind wichtig. Wir denken an sie.

Seit 2024: Wir machen Karten gemeinsam mit den Lebenshilfe-Werken Trier.
Dieses Jahr haben wir fast drei·hundert Karten verteilt.
Wir haben ge·hört:
Den Menschen bedeutet das sehr viel.
Sie fühlen sich sehr glücklich und behalten die Karten lange auf ihrem Nacht-Tisch.
Oben seht ihr Bilder.

Weihnachts-Karten für Senioren

Auch in diesem Jahr haben wir die TACHELES-Tradition fortgesetzt und nun schon zum zweiten Mal gemeinsam mit den Lebenshilfe-Werken Trier Weihnachtskarten für einsame Senior*innen in Altenzentren gebastelt, geschrieben und gemalt. Fast 300 Karten konnten wir so in Trier verteilen.

Die Rückmeldungen, die wir bekommen, sind herzerwärmend positiv. Die Karten scheinen den Menschen, die sonst kaum oder sogar keinen Besuch bekommen, sehr viel zu bedeuten. Sie behalten sie lange auf ihrem Nachttisch und sprechen wohl gerne darüber.

Oben seht ihr Bilder!


Demo und Petition gegen das neue KiTa-Gesetz

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Es gibt Gesetze für KiTas.
Diese Gesetze regeln:
So können die KiTas arbeiten.

Aktuell ändern sich die Regeln.
Das macht das Land Rhein·land-Pfalz.
Es geht um das Kinder-Tages·stätten-Gesetz.

Nach den neuen Regeln:
Inklusive KiTas haben weniger Geld
und weniger Möglichkeiten.
Wenn das so bleibt:
Sie können weniger Kinder betreuen
oder müssen sogar zu·machen.

Es ist wichtig:
Man muss die Politik darauf aufmerksam machen.
So funktioniert es nicht.
Dafür gibt es eine Petition.
Das ist eine Unter·schriften-Sammlung.
Viele Leute müssen mit·machen,
damit es funktioniert.

Hier könnt ihr mit·machen:
ZUR PETITION

Es gab auch eine Demo:
Am Freitag, ab 8 Uhr, am Rat·haus Trier.
Oben im Video: Eindrücke und Stimmen dazu.

Die aktuellen Regelungen des Kindertagesstättengesetzes Rheinland-Pfalz (KiTaG RLP) gefährden den Fortbestand inklusiver KiTas. Demzufolge würden viele Leistungen von inklusiven KiTas wegfallen, die an anderer Stelle nicht kompensiert werden können.

So gibt es in inklusiven KiTas Fachkräfte für Kinder mit verschiedensten Beeinträchtigung, Therapiemöglichkeiten und Barrierefreiheit. Ohne diese Angebote oder bei einem Wechsel in eine Regelkita werden die betroffenen Kinder deutlich an Lebensqualität verlieren, sagen die Demonstrierenden.
Angedachte zusätzliche finanzielle Verpflichtungen für inklusive KiTas könnten sich Organisationen wie die Lebenshilfe Trier zudem kaum leisten.

Es ist unabdingbar, die Politik dazu noch mal in den Austausch zu bringen. Eine wichtige Petition gibt es dafür HIER.

In Trier gab es außerdem am Freitag einen Protestzug vom Rathaus zum Jugendamt. Eindrücke und Stimmen seht ihr oben im Video.

Inklusions-Lauf in Trier-Olewig für die Lebenshilfe Trier

Laufen für die Vielfalt!
Am Sonntag war der Inklusions-Lauf in Trier-Olewig.
Es ging nicht ums Gewinnen.
Es ging ums Spaß haben zusammen.
Es gab Spenden für die Lebenshilfe Trier.

Wir haben für euch gefilmt.
Wie fandet ihr es?

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inklusiver Sport- und Bewegungs-Tag Speicher 2025

Im Ort Speicher gibt es am 23. August einen inklusiven Bewegungs-Tag.
Da können alle Menschen zusammen Sport mit und ohne Beeinträchtigung aus·probieren.
Die Organisatoren sind so genannte Bewegungs-Manager.
Sie sind aus verschiedenen Städten.
In Speicher gibt es Roll-Stuhl-Basketball,
Parkinson-Tisch-Tennis,
einen Roll-Stuhl-Parcour,
Tanzen,
Reden
und vieles mehr.

Elisabeth Mischo und Sven Schulz von Ping Pong Parkinson haben uns gesagt:
Darum ist Inklusion im Sport wichtig
und darum soll man zum Bewegungs-Tag kommen.

Das seht ihr in den Bildern.
Wie findet ihr die Idee von so einem Tag?